25k

geschrieben von donjermas | 17 Mär, 2009
gott sprach es werde vdsl!
 
nein, doch nicht der liebe gott. wohl eher ein techniker der telekom. der t-online gesellschaft um noch genauer zu sein. denn die sind für unser vdsl zuständig. und da ja die 16k leitung in der neuen wohnung nicht schaltbar ist (ich persönlich vermute, die ports sind bereits alle vergeben), haben wir einen 25k port abbekommen. jetzt flutscht alles nur so durch die leitung.
 
downstream: 25088 kbit/s
upstream: 5048 kbit/s
 
wenn ich die tür zu meinem "büro" nicht offen lasse, dann zieht die leitung vakuum im zimmer. hier noch der screen vom router.
 
25088 kbit/s

EDIT:
ich hab ja was vergessen. meine neuen erkenntnisse in sachen router.
wer kennt das, wenn man im familienkreis nach fehlerursachen am pc per telefon befragt wird, weil ein gerät oder der pc selbst nicht anspringen? man fragt dann banale dinge wie: "hast du auch alle kabel angeschlossen und das ding eingeschaltet?" gelegentlich wird man nach solchen fragen vom hilfesuchenden mit der gegenfrage: "für wie doof hälst du mich eigentlich?" bombadiert. dann wisst ihr auch, wie oft solche fehler selbst profis passieren. selbst ein serverfarmer kann einfach mal vergessen, den strom einzuschalten, wenn der neue server angeschlossen wurde. klar geht dem gleich der "worst case" (nein, es ist keine wurstbox für die brotzeit gemeint!) durch den kopf und er wird kreidebleich. manchesmal sind es eben die naheliegensten dinge.
 
mit der vertragsänderung der telekom bekamen wir auch kostenlose neue hardware. einen vdsl router. gestern lies ich mir vom techniker noch bestätigen, dass das speedport w 701v ein vdsl-fähiger router sei, heute sagte ein anderer techniker etwas anderes. und siehe da! nach anschluss des neuen routers (ich hatte den alten an der leitung gelassen, weil ich keine lust hatte, den neuen zu konfigurieren. außerdem sollte der alte lt. des technikers vdsl-fähig sein. und wer widerspricht schon einem fachmann?) lief das vdsl durch mein wlan kabel.
 
zur repeaterfunktion der speedports habe ich jetzt zwei aussagen von zwei leuten, die in meinen augen verdammt viel ahnung haben. der eine leut ist sven. der installiert server inkl. software und programmiert an den kisten rum. da ein server ohne netzwerkanschluss so nützlich ist, wie eine tür ohne drumherumgebaute mauer, kennt sven sich mit allen netzwerkkomponenten bestens aus. der zweite leut ist der (zweite) techniker von der telekom. der hat mir wirklich gut und vor allem nett geholfen. habe bestimmt zwanzig minuten mit dem gequatscht. er erklärte mir, die speedports haben seines wissens nach keine repeaterfunktion, da sie nur senden, nicht aber empfangen können. klang einleuchtend, da die geräte auch nur eine wlanantenne haben. mein siemensrouter dagegen hat zwei. wobei eine antenne nicht bedeute muss, dass durch diese nicht gesendet UND emfpangen werden kann. ich sehe mich der aussage des technikers also doch etwas skeptischer gegenüber. zumal die repeaterfunktion im menü nicht ausschließlich zum senden/empfangen betitelt wurde. da steht nur was von repeaterfunktoin ein bzw. aus.
gesetzt also der fall, die router können nun nicht repeaten, wäre der kauf eines repeaters (ein echter repeatfähiger router oder eine wlan bridge) von nöten. das repeaten würde aber nur sinn machen, wenn ich damit das kabel von der telefondose aka splitter und router bis zum receiver für's entertain im wohnzimmer sparen könnte. von einem arbeitskollegen, welcher nebenher von zu hause aus telekom vertreibt und sich mit der hardware bestens auskennt, musste ich mir sagen lassen, dass der t-home receiver jedoch hardwareseitig nicht per wlan bridge (egal ob mit router oder repeater) mit dem internet verbunden werden kann. das hatte mein cheff uns damals bei roadrunner aber ganz anders erzählt. nur konnte mein technikerkollege mir das auch begründen. ich hole jetzt mal nicht so weit aus. es hat mit nicht vorhandenen puffern und einiger vorschriften der gema zutun. per firmwareupdate könnte das fehlen von puffern behoben werden. dazu würden jedoch die vorschriften der gema misachtet und die telekom müsste höhere abgaben an die gema zahlen. außerdem wäre damit der sinn des echtzeitfernsehens über das internet dahin. es ist also nicht möglich und somit auch relativ egal, ob sich die speedports nun repeaten können, oder nicht.
als alternative gibt es ja noch die möglichkeit, das hausstromnetz als netzwerk zu nutzen. nur zwei stromadapter gekauft, und die sache geht los. laut meines kollegen soll das einwandfrei funktionieren. er selbst behauptet, diese möglichkeit bereits mehrfach selbst installiert zu haben. der techniker der telekom streitet dies zwar nicht pauschal ab, wies aber darauf hin, dass die telekom für diese art der netzwerkinstallation keinerlei support biete, da es telekom fremde hardware sei, die zum einsatz käme. er wisse jedoch, dass es in t-punkten lohne, sich nach erfahrungsberichten anderer kunden mit diesem lösungsweg zu erkundigen. eventuell könne ich dort eine empfehlung für einen bestimmten hersteller bekommen.
 
na dann lasse ich mich mal überraschen, wie gut die signalstärke von diesen hausstromnetzadaptern für's heimische netzwerk so sein kann. werde die tage wohl recherche betreiben müssen. spontan fällt mir d-link ein. da weiß ich, dass die sowas anbieten.


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