machen wir ma'n bruch

geschrieben von donjermas | 10 Aug, 2009
die vorbereitungskurse für die uni neigen sich dem ende zu.
 
nachdem ich deutsch - wie nicht anders zu erwarten - auf anhieb bestanden und auch beide englischklausuren erfolgreich hinter mich gebracht habe, durfte ich heute zum ersten mal den mathekurs besuchen. ich sag's mal so: leicht wird was anderes. vorweg gleich die meldung, dass wir die klausur ohne taschenrechner ablegen müssen. bruchrechnen im kopf oder schriftlich ist ja nicht zwingend das problem. wurzeln ziehen muss auch nicht unweigerlich die hürde des scheiterns sein (auch ohne taschenrechner nicht). viel eher wird wohl die kurvendiskussion etwas ansträngender. gleichungen im kopf lösen... geil! das hab ich mir unter "vorbereitungskurs" vorgestellt. vektorrechnung hatte ich überhaupt nicht - wenn doch, so ist diese thematik meinem langzeitgedächtnis vollkommen entschwunden. hinzu kommt das tägliche kursprogramm, welches morgens um neun uhr ortszeit mit einem halbstündigen test beginnt, welchem sich eine halbstündige besprechung des vortägigen tests anschließt, welchem sich wiederum der theoretische unterricht angliedert. zuende geht der kurstag um 16 uhr. von 12:30 uhr bis 14:00 uhr ist mittagspause. von 14:00 uhr bis 16:00 uhr dann noch aufgaben lösen unter aufsicht vom dozenten. wir nennen es schon jetzt "betreutes wohnen". die "vorlesungen" (der mathevorbereitungskurs ist doch eher wie herkömmlicher schulunterricht gehalten) sind an sich sehr interessant und vor allem nicht langweilig. unser dozent ist mit seinem doktortitel doch noch relativ jung und vor allem sehr humorvoll. er kann den unterricht gut gestalten und hat es am ersten tag geschafft, uns die hemmungen zu nehmen, jede noch so kleine frage zu stellen, komme sie uns auch noch so unbedeutend vor. ab 14:00 uhr war der hörsaal auf ca. 1/3 der kursteilnehmer geschrumpft. zu den gunsten der verbliebenen verlief die vorlesung daher relativ ruhig. die atmosphäre war locker. insgesamt nimmt der kurs einen zeitraum von zwei wochen, wie der englischkurs, in anspruch. die heutigen aufgaben im "betreuten wohnen" habe ich zwar langsam, dafür aber korrekt lösen können. bei den wurzlaufgaben gegen 15:00 uhr lag die konzentration dann vollendends im keller, so dass ich bei den ausführlichen erläuterungen nicht mehr wirklich fuß fassen konnte. der vorteil des internets spricht hier für sich. wir können alle von unserem dozenten für den unterricht vorbereiteten unterlagen im worldwideweb herunterladen. ab 16:00 uhr des laufenden tages werden sogar die lösungen zu den aufgaben aus den kursstunden hinzugefügt, so dass wir zu hause die aufgaben erneut rechnen und korrekt vergleichen können. es bleibt also nur: lernen, lernen, lernen!
leider ist es wie so oft. im unterreicht klingt alles so plausibel und logisch. zu hause scheint das geschriebene wieder ein buch mit sieben siegeln. na ja, jedenfalls mit vier oder fünf. ich war jedoch positiv von mir selbst überrascht, wie gut mir das bruchkopfrechnen gelang. einige zwischenschritte beim kürzen ließ ich gleich weg und rechnete auch brüche mit dem ergebnis von 233/30 aus. einige minuten gingen dafür jedoch ins land. anbei die unterhaltsamsten übungsaufgaben des tages:
 
machen wir ma'n bruch...
bruch brechen
mein eigener lösungsweg führte mich mit fehlender technischer unterstützung ebenfalls beim zweiten versuch zu diesem ergebnis. nennen wir es mal unübersichtlich, was ich da auf's papier brachte. dennoch fehlerfrei.
 
 noch'n bruch
noch'n bruch

ich harre der dinge, die da in den nächsten zwei wochen kommen werden. aus unerfindlichen gründen blicke ich der prüfung zuversichtlich entgegen. achja, schon mal in einer wurzelfunktion eine binomische formel erkannt und erfolgreich angewandt? bestimmt! bestimmt nicht ohne taschenrechner!

uni 2 go

geschrieben von donjermas | 20 Jul, 2009
hoi gemeinde!
 
da ich ja nun das leben als student an der uni anstrebe, muss ich leider aufgrund des "nur" vorhandenen fachabiturs drei prüfungen in allgemeinen fächern hinter mich bringen. deutsch, englisch, mathe. einschreiben will ich mich anschließend für den studiengang wirtschaftsinformatik. mit meinem schulabschluss fachbezogene hochschulreife und der ausbildung zum industriekaufmann erreicht man heutzutage nicht mehr viel im berufsleben. und um den roten faden weiter zu spinnen, hatte ich mich dafür entschieden. heute war also der erste tag deutschkurs. nicht sonderlich fordernd. nun gut, kann mir ja nur recht sein, wenn die aufnahmebedingungen in deutsch für mich so einfach werden. auch englisch gilt nicht meine sorge. meine hauptsorge gilt der matheprüfung. der kurs selbst ist schon zwei wochen lang. bin mal gespannt, was da so alles auf mich zukommt. prabeln zeichnen und nullstellen berechnen ist schon genauso lange her, wie gleichungen lösen. ich werde also meine alten fachabi-unterlagen noch einmal rauskramen. generell wird bei mirr mathe wohl einiges an vorarbeit - oder besser an auffrischung - benötigen. sonst wird es sicherlich eng. hier greift also die devise von bob dem baumeister: "jo wir schaffen das!" oder "tschakkaaaa! du schaffst es!" von dem irren holländer aus dieser alten tv-show. so denn.

toshiba portégé notebook

geschrieben von donjermas | 20 Mai, 2009
ich habe seit längerem ein... notebook.
 
 toshiba portégé notebook
toshiba notebook

sieht toll aus. und ist ausschließlich per stift zu bedienen. denn es ist ein notizbuch. also im wahrsten sinne ein "notebook". bekommen habe ich es während meiner zeit bei adiva als ich noch in der funktion des "toshiba focus sales mangagers" in neuss bei toshiba zu besuch war. nette idee, wie ich finde. der notizbuchdeckel sieht aus wie die klappe eines notebooks. außenfront oben eben. außenfront unten wie das notebook von unten eben. wenn man den deckel aufklappt, bietet sich obiger anblick. das "innenleben" besteht aus papierseiten. bedienung ausschließlich per stift. farbe egal.
 
notebook im wortsinne
notebook im wortsinne

roter faden

geschrieben von donjermas | 29 Apr, 2009
etwas, ja.
 
kann man das nachvollziehen? wieder ohne job, wieder kein geld, was man für urlaub, wohnungszubehör wie lcd tv, stereoanlage oder auch mal eine neue grafikkarte für den pc zur verfügung hat. oder einfach sparen könnte. nach arbeit suchen klar. jetzt mit der neuen wohnung natürlich nicht mehr bis an die grenzen der bundesrepublik. jetzt bis zu den grenzen von paderborn. man will ja auch mal sässhaft werden. jedenfalls lang genug, um nicht zur rente halb deutschland als bekannte und freunde zu haben.
auf jeden fall ist der gedanke an ein studium wieder greifbarer. denn die zukunft sieht nicht sonderlich rosig aus. und jünger wird man nicht. demnach läuft die zeit davon, wenn man zuviel auf den richtigen job warten will. schließlich habe ich auch eine ausbildung. und die - so befürchte ich - wird in zwei bis drei jahren nichts mehr wert sein, wenn ich bis dahin nicht mindestens ein jahr in einem festen arbeitsverhältnis bin. was bringt mir hier ein job, dort ein job und vielleicht nebenbei noch zeitungen austragen? richtig. geld. geld ist gut. geld braucht man. nur... ich will mit 45 aufwärts etwas mehr geld haben. und nur mit hier und da mal und zeitungen unterm arm wird das nichts. wenn ich also nicht demnächst die initiative ergreife, meine nicht vorhandene berufserfahrung mit alternativen auszugleichen, dann zeichnet sich genau das ab. paderborn hat ja eine schöne uni. und da ich schon mal hier wohne... warum nicht die gelegenheit nutzen? ich informiere und kümmere mich aktuell um den studiengang des wirtschaftsinformatikers. den roten faden meiner bisherigen ausbildung weiter spinnen und gleichzeitig endlich mal meine persönlichen interessen in meinen werdegang mit einbinden. das hätte ich viel früher machen sollen. mich hier jetzt jedoch darüber auszulassen, wäre unfair den menschen gegenüber, die mir damals von einem weg in die berufliche it welt abrieten. die meinten es schließlich auch nur gut. tja... jeder ist seines glückes schmied.
 
in diesem rahmen erinnere ich gerne auch noch mal an meine sponsorensuche für arbeit. und immer noch gerne auch für einen neue grafikkarte... :)
 
ich werde also den roten faden weiter spinnen und meine interessen mit neuem wissen nähren. vielleicht lande ich dabei ja auch irgendann mal in einem bereich, wo ich meine sprachlichen kenntnisse und selbige gewandtheit in diesem bereich wirkungsvoll umsetzen kann. man weiß ja nie. spaß machen würde mir das auch. sieht man sicher an meinem blog. das der tot ist, kann mir keiner erzählen. demnach hier der rote faden...
 
farbenblind: roter faden!

sponsor gesucht

geschrieben von donjermas | 13 Apr, 2009
frohe ostern wünsche ich meinen lesern noch gehabt zu haben!
 
ich suche einen sponsor. oder zwei. je nach dem.
 
ja, wo ist der sponsor?
 
zum einen suche ich einen sponsor für mich. also einen arbeitgeber. der würde mir dann im tausch meiner arbeitskraft über dieses zeugs namens geld den kauf einer neuen grafikkarte ermöglichen. den namen meines arbeitgebers klebe ich natürlich auch gern auf die karte. die wirksamkeit dieser werbemethode ist jedoch stark eingeschränkt, da der rechner keine plexiglasumbauten beinhaltet.  des weiteren steht der pc in einer hinteren ecke meines "reiches". von vorne wird er durch ein blechregal größtenteils verdeckt, seitlich wie heckwerts von einer wand, bzw. von einem schreibtisch. es handelt sich daher also lediglich um einen gut gemeinten spaß meinerseits, was mich jedoch nicht davon abhalten würde, tatsächlich einen kleinen aufkleber auf der neuen grafikkarte anzubringen. meine ansprüche an die grafikkarte sind übrigens nicht sehr hoch.
 
eine gute nvidia gt9800 mit mindestens 700 mhz gpu und 1800 mhz speichertaktung - wobei es mindestens 512 mb sein sollen - langt, um meine bedürfnisse zu stillen.
sollte sich ein besonders edler sponsor finden, nehme ich dazu gerne noch 2x1 gb dualchannelfähigen ram (bevorzugt kingston) und eine neue cpu für sockel am2. hier gebe ich mich mit einem amd x2 mit mindestens 2,6 ghz  und mindestens  1 mb l2 cache pro kern zufrieden. grob überschlagen liegt die investition eines potentiellen sponsors hiermit bei ca. 300 euro.
 
ein wesentlich werbewirksamere gegenleistung als einen aufkleber auf der grakfikkarte kann ich natürlich mit meinem blog bieten. gerne binde ich das firmenlogo mit einem link auf die homepage des sponsors gut sichtbar auf meinem blog ein. somit biete ich die gebotene ernsthaftigkeit meines gesuchs. der sponsor darf jedoch keinerlei anstoß jeglicher art an meiner art der, nennen wir es: selbstverwirklichung nehmen. dies mag für eine junge computerschmiede mit zielgruppe privatconsumer im bereich gaming nicht weiter schlimm sein. denn gamer haben ja oft merkwürdige eigenschaften. einen seriösen sponsor mag diese bedingung vielleicht abschrecken. dazu kann ich dann erwähnen, dass mein blog vermutlich zu unbekannt ist, um einem seriösen unternehmen mit amüsanten, verrückten, kindlichen, und aus der luft gegriffenen ideen und berichten zu schaden. denn über meinen sponsor werde ich wohl kaum schlechtes schreiben. egal ob es gazprom oder der computerladen um die ecke ist.
 
gut. das gesuch für den sponsor für meine it hardware habe ich somit ausgeschrieben.
 
dann schreibe ich direkt noch mal meine fähigkeiten als arbeitnehmer aus.
 
mit einem abschluss mittlerer reife, angeschlossenem fachabitur wirtschaft/verwaltung, zivildienst mit angeknüpften freiwilligen sozialen jahr, einer ausbildung zum industriekaufmann und erfahrung im vertrieb stehe ich mit meiner arbeitskraft in allen berufen, welche kaufmnännische kenntnisse und ebensolches interesse erfordern, zur verfügung. meine sogenannten softskills liegen in teamfähigkeit, anpassungsfähigkeit, flexibilität, verantwortungsbewusstsein und den als voraussetzung gegebenen  eigenschaften der pünktlichkeit, verlässlichkeit, ordentlichkeit, freundlichkeit usw. vorzugsweise richtet sich das gesuch nach einem sponsor über arbeit an potentielle arbeitgeber im nahverkehrsraum paderborn. bevozugt von der innenstadt ausgehend leicht mit dem bus oder gar per pedes zu erreichen. ein eigener pkw steht leider nicht zur dauerhaften nutzung zur verfügung.
gerne lasse ich meine bewerbungsunterlagen auch unternehmen zukommen, welche arbeitskraft im bereich des marketing benötigen. hierbei sei erwähnt, dass meine qualifikationen in den organisatorischen und kaufmännisch beruhenden aspekten liegen. eine grafisch orientierte ausbildung kann ich leider nicht bieten.
 
detailierte bewerbungsunterlagen (anschreiben, tabellarischer lebenslauf, qualifikationsnachweise (zeugnisse, beurteilungen usw.)) mit digitalisiertem lichtbild sende ich sehr gerne auf anfrage per email oder auch postalisch zu. interessierte potentielle arbeitgeber sind gerne dazu aufgerufen, eine email- und/oder internetadresse per kommentar zu hinterlassen. gerne nehme ich daraufhin kontakt auf.
 
für fragen sind kontaktdaten im impressum hinterlegt.
 
soweit so gut. nun denn kann ich mich wieder der arbeitssuche widmen, bis mir wieder etwas durch den kopf schießt, was man unbedingt wissen muss.
 
euer doni

ich vergaß...

geschrieben von donjermas | 11 Apr, 2009
... ich habe wieder ein arbeitslos gezogen.
 
seit freitag, dem 03.04.09 habe ich meine kundennummer bei der agentur für arbeit reaktievieren müssen. nun ja. vertrieb ist hart. der umsatz muss stimmen. bei mir stimmte er nicht. meine erkenntnis für diesen teil meines lebens: viel gelernt, mein fazit: nicht geeignet. ich bin offenbar kein vertriebsmensch. schade. der job hat mir spaß gemacht. die kollegen waren nett, die stimmung war stets gut. jetzt also erneut auf die suche begeben. der gedanke an ein studium rückt wieder in den vorderen stirnlappen. man wird sehen...
 
am gelde hängt, nach dem gelde drängt doch alles.
$$$

poser

geschrieben von donjermas | 8 Mär, 2009
ich hab's angedroht. ich gebe mit meinen zertifikaten an.
 

 

praxis über gebühr

geschrieben von donjermas | 25 Nov, 2008
am wochenende hats mich erwischt.
 
totale erkältung! nase sowas von zu, dass an schlafen von montag auf dienstag gar nicht zu denken war. prima. im ersten monat an der arbeit schon krank. macht natürlich nen top eindruck. dafür hab ich außerdem 10 mücken für die praxisgebühr blechen müssen. und das in der mitte des letzten quartals. sowas von überflüssig...
aber heute morgen ging gar nichts: wegen nase zu die wälder im umkreis von 1,5 km abgeholzt, demnach war die sahara im vergleich zu meiner mundhöle noch wie ein ozean und durch die vibrationen beim sägen war das weichteil in meinem kopf so derbe durchgeschüttelt, als hätte die ganze nacht jemand einen presslufthammer auf mich angesetzt. jedenfalls den kopfschmerzen nach zuurteilen. also an der arbeit krank gemeldet und beim doc einen termin besorgt.
 
um 16 uhr durfte ich erscheinen. um 16:30 uhr kam ich dran. um 16:35 uhr durfte ich wieder gehen. da hätte es auch eine ferndiagnose getan. ok, die krankmeldung brauchte ich schon. jedenfalls die für heute. aber wollte der mich doch erst bis donnerstag ins bett verfrachten!? ne ne, mein freund! so nicht! arbeiten ist angesagt und so teilte ich ihm mit, dass für mehr als einen tag erholung von übelster erkältung, kein bedarf meinerseits bestehen würde. alternativ schlug ich ihm vor, mich ja bei rückfälligkeit bei ihm melden zu können. glück gehabt. grade noch eine halben supergau abgewendet. also morgen wieder arbeiten. nasenspray hab ich mir auch schon frisches besorgt und dann kanns morgen wieder fit ans werk gehen. gleich noch omas hühnerbrühe schlürfen, etwas kaffee um die bazillen aus dem körper zu schwämmen... ahoi ihr landratten! harr harr harr! ok. genug, sonst hinterlässt das noch ungewollte nebeneffeckte. bis neulich dann!
 
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der unheimliche pisser

geschrieben von donjermas | 10 Nov, 2008
auf toiletten kann man schon das ein oder andere lustige erleben. es ist ja nun nicht so, dass nur frauen alleine auf dem klo sind. gut, auf dem klo bin ich auch lieber alleine. ich hab's nicht so gern, wenn mir dabei jemand auf dem schoß sitzt.
aber auch, wenn man alleine die keramikabteilung besucht, kann man lustige dinge verfolgen.
 
so zum beispiel den "unheimlichen pisser". so möchte ich ihn gerne nennen. an meiner arbeitsstelle sind in einem gebäude auf jeder etage mehrere firmenbüros untergebracht. es gibt daher gemeinschaftstoiletten für jedes stockwerk. da in jeder etage aber nicht viele leute schaffen, ist die fluktuationszahl der toilettengänger nicht sehr hoch. demnach ist die prozentuale wahrscheinlichkeit, ohne gesellschaft sein geschäft verrichten zu können, relativ hoch. diesen umstand scheint sich ein männlicher nutzer zunutze zu machen.
denn er spränkelt das pissoir und die umliegenden bodenfliesen in einem gelblichen farbton. diese vorgehensweise scheint er öfters verfolgen, denn über seinem revier (das linke von zwei pissoires) hängen diesbezüglich ausgedruckte "warnhinweise". der "unheimliche pisser" soll der gemeinschaft lt. diesen hinweise allgemein bekannt sein. ich denke allerdings, dies ist nicht der fall. sonst wären sicherlich schon schärfere maßnahmen unternommen worden. wie dem auch sei... zu dem "warnhinweis" über dem linken pissoire gesellte sich nun auch ein hinweis über dem rechten porzelanerzeugnis. mit dem verweis auf das linke auffangbecken. ein schmunzeln konnte ich mir nicht verkneifen. so schnell kann man(n) das revier wechseln.
 
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ich bin ein unkunde!

geschrieben von donjermas | 31 Okt, 2008

aloa!

richtig gelesen. ich bin ein unkunde!
entwickelt hat das wort mein cousin. geben tut's das im duden nicht. sagt er. aber es passt grade ganz hervorragend. denn ich habe endlich wieder einen job! telesales nennt sich das. ganz banaler verkauf am telefon. aber dieses mal nicht auf provisionsbasis. sondern mit basisgehalt und je nach lage boni für sonderverkaufsaktionen. oder erreichter monatsziele. das basisgehalt ist nicht riesig, aber es wächst mit jedem aufstieg. und derer soll ich laut vertriebsleiter und firmenphilosophie innerhalb von zwei jahren mindestens zwei schaffen. summen verrate ich hier übrigens nicht!

was ich dann in zukunft am telefon verkaufe?
computer. von simplen desktoppcs bishin zu großen storage systemen. aber zuerstmal mache ich nur marketing. um produktwissen zu bekommen. dann kommt der aufstieg. je nachdem wie sich das individuum anstellt, wird der wechsel unterschiedlich schnell erfolgen. mir wurde zugetraut, schneller zu sein als der durchschnitt. na ich hoffe doch! und wer jetzt denkt: "bäh, nä! so nen job würd ich nicht machen wollen...!", dem sei's nicht verübelt. aber lasst euch sagen, dass so eine vorgangsweise im vertrieb heutzutage gang und gebe ist. denn im vertrieb wird das geld gemacht. und am gelde hängt, am gelde... wie hieß das doch gleich? naja am geld hängt eben alles.

am montag gehts los. arbeitszeiten: 40 std. woche von 8:30 - 17:30 uhr. finde ich akzeptabel. mit dem bus komme ich ganz easy hin und auch wieder weg. dauert natürlich ca. doppelt so lange wie mit dem auto. aber das braucht marina ja für die arbeit. und die hat schichtdienst. so muss ich mich also mit lärmenden schülern morgens im bus um einen sitzplatz balgen. oder ich stehe einfach. wie dem auch sei, ich warte auch immer noch auf das arbeitslosengeld, welches ich für die letzten wochen noch zu bekommen habe. und meinen "course of buissnis english" werd ich so auch nicht beenden. wobei ich mir habe sagen lassen, dass ich die prüfung trotzdem absolvieren könnte. werd ich noch mit dem amt klären. denen muss ich ja schließlich auch noch die freudige nachricht überbringen, denn nun bin ich ja bei der agentur für arbeit kein kunde mehr. ich bin ein unkunde!

so long!

english for insider?

geschrieben von donjermas | 16 Okt, 2008

nein, kein englisch für reingefallene.

aber auf kosten des staates. endlich mal eine vernünftige vorgabe von der agentur für arbeit. sie haben mich in einem wirtschaftsenglischkurs untergebracht. war heut zum ersten mal dort. von morgens acht bis nachmittags um drei uhr. könnte ruhig eine halbe stunde später anfangen. sitze eine halbe stunde im bus, um dort hinzukommen.
viel wichtiger ist eigentlich, dass ich mir davon richtig was erhoffe. besser chancen eben. genau dazu soll ich diesen lehrgang ja mitmachen. bekommen hab ich dazu einen bildungsgutschein. diese bezeichnung ist ja mal so lächerlich und unpassend. als ob ich in einen laden gehen und mir damit intelligenz oder wissen holen könnte. top iq per gutschein. "sie wissen nicht, was sie schenken sollen? versuchen sie es doch mal mit einem bildungsgutschein!" prima hört sich das an. ändern tut es aber nichts an dem umstand, dass es auf mich einen sinnvollen eindruck macht. geht übrigens noch bis zum 23.12. diesen jahres.

 

die bahncard für arbeitslose

 

kundennummer reaktivieren

geschrieben von donjermas | 3 Sep, 2008

in den nächsten tagen werde ich wohl meine kundennummer bei der agentur für arbeit reaktivieren lassen müssen.

ich hab mich nämlich kündigen lassen. nach etwas mehr als einem monat musste ich feststellen, dass dieser job doch nichts für mich ist. die aufstiegschancen sind ja an sich nicht verkehrt, aber doch nicht so leicht umzusetzen, wie es klingt. folgendes...

die telekom hat keine eigenen außendienstler. das überlässt sie einer marketingfirma. und bei so einer bin ich noch angestellt. von haus zu haus und die tarife anpassen. natürlich auf ehrlicher basis und ohne lügen. echte beratung auf sinnvolle tarife. natürlich geht das ganze trotzdem auf provisionsbasis inkl. grundgehalt. darüber hab ich mich ja bereits ausgelassen und werde es an dieser stelle nicht wiederholen.

mein fazit für den job: ohne eigenes auto kann man sich die gebiete nicht aussuchen und so macht es auch nur halb so viel sinn, für sich die abgearbeiteten gebiete zu notieren. daraus haben dann später nur die leute vorteile, die auch selbst hinfahren können. denn ohne auto kann ich ja nicht erwarten, von a nach b gebracht zu werden. außerdem sind die arbeitszeiten beziehungskiller. zumal, wenn man eine staatl. examinierte gesundheits- und krankenpflegerin zur freundin hat. ich sag nur: schichtdienst. prima, echt. man bekommt fast täglich das kotzen.

...und gehe jetzt ins detail

geschrieben von donjermas | 23 Aug, 2008

mit den details über mein vertriebspartnerdasein bei der telekom will ich mal nicht langweilen. aber die anderen...

aber es ist schon ein job, mit guten aufstiegschancen. einmal monatlich ist der sogenannte "saturday cruise". da fahren sämtliche deals in eins der größeren deals. ein deal ist auf gut deutsch ein büro. der deal, von welchem aus diesen samstag der cruise statt fand, war in hannover. gehören tut der sven. im fünften stock nähe innenstadt. glaub ich jedenfalls. auf jeden eine prima aussicht. als wir da waren, gabs ein paar belegte brötchen und so. ein paar schreibtische, zwei glaskästen (einzelne büroplätze der owner), ein bisschen hochfrequente elektromukke auf höherem lautstärkepegel und insgesamt nettes ambiente.

die stimmung war richtig locker. ich schätze mal, dass ca. 200 merchis inkl. der dazugehörigen owner da waren. merchis sind wir normalen außendienstler. also die von haus zu haus laufen und so. owner sind die, die ein eigenes deal haben. also mein cheff, der markus.

sven gehört nicht dazu. sven ist zwar owner, aber das sowas von... karriere hätt ich auch gern.

ich hol also mal fix doch ein paar wörter aus.
ich bin nicht direkt bei der deutschen telekom angestellt. ich bin angestellter bei roadrunner ek. das ist eine filiale von ranger. ranger ist eine marketingagentur, die für namenhafte unternehmen den vertrieb an der haustür regelt. klar soweit? lässt sich übrigens auf deren homepage auch nachlesen. denke also, dass ich hier keine betriebsinterna rausposaune.

stimmung also gut. morgenmeeting. alle im kreis aufstellen. klatschen im takt. das heizt ein. dann eine schnelle la ola durch den kreis und sven fängt an. er redet. aber nicht so trocken. achso... man duzt sich bei ranger nur. auch sven kann man ohne angst dutzen. weiter im text. sven fängt also nach rangerstatute an:
"guten morgen hannover!" wir: "guten morgen!" "heute ist ein super sexy tag!" "heut ist samstag!" "warum ist samstag ein super sexy tag?" "samstag ist der geilste tag der woche!" dann kurzer tagesablauf und auslobung des BAT. der BAT ist der"bar auf tatze" bonus. denn darauf baut am saturday cruise alles auf. in zweier bis dreierteams wird ausgeschwärmt und geschrieben, was das zeugs hält. geschrieben werden tarife. jeder in dem produkt, das er vertritt. das gewinnerteam kassierte einen BAT bonus von 300 euro. tagesprovision: über 660 euronen. hammer! und das mit zwei leuten in ca. 5 stunden. für die plätze 2-7 gabs auch boni. aber etwas weniger. trotzem noch genug.

das system von ranger ist eigentlich genial. das liegt daran, dass vollkommen egal ist, was du gelernt hast, wenn du im feld gut bist. vom merchi kann man zum trainer aufsteigen, vom trainer zum assistend manager, vom assi zum owner und vom owner zum VC. VC heißt in diesem fall vice president bei ranger. sven ist VC. der hammer an der sache: er hat es in 5 (fünf!!!) monaten vom merchi zum owner geschafft! ok. das war vor 14 jahren. ranger gibts seit ca. 15 jahren. damals eine marktlücke. heute schon etwas schwerer zu bewältigen. aber dennoch. sven kümmert sich nur noch um seine ca. 30 deals. das die laufen. denn wenn sie laufen, klingelts auch bei ihm. und bei ihm klingelts gewalltig. immerhin unterstehen ihm alle deals in norddeutschland. ich hab da eine summe gehört, mit der er monatlich sein konto füllen soll. preis geben tu ich sie hier nicht! ich glaube, das wäre keine gute idee. aber nur soviel: sein lieblingsauto ist porsche. und er ist noch keine 50. hat also noch was von seiner kohle.

 

BÄM!

 

wenn man also owner ist, kann man viel eigenarbeit ein weiteres deal aufbauen. *klingel* provisionsbeteiligung. wenn dann aus dem neuen deal auch wieder ein merchi zum owner wird, bekommt der owner, aus dessem deal der merchi zum owner wurde gewinnbeteiligung und der owner, der das ursprungsdeal aufgebaut hat, ebenfalls. und wenn dann aus diesem deal wieder ein paar deals entstehen, fließt auch da wieder eine beteiligung. natürlich verdient auch ein owner besser, als ein trainer und der besser als ein merchi. dämmert's? schneeballprinzip. und sven ist der "schneemann".

ab zehn deals wird man VC. ein weiter und mitlerweile steiniger weg, aber immer noch gangbar. eines ist nur heftig. bevor man owner werden kann, muss man zeigen, dass man auch das zeug dazu hat. zum test dafür wird man in ein unbekanntes gebiet - unter umständen noch mit einem unvertrauten produkt - zwei wochen geschickt. wochenziel: 3.000 euro provision. alleine. denn als owner muss man eine sekretärin und die mite für das deal bezahlen können. außerdem natürlich die grundgehälter der merchis. und die will man ja auch fix fit für's feld haben, damit die provisionen schneller fließen. von oben kommt kein "nein, du darfst nicht!". da kommt: "wenn du willst, zeig uns das du kannst." es liegt also vollkommen in der eigenen hand. eines lernt man also in dem job definitiv. sich zu behaupten. ich denke mal, in diesem fall macht erfolg wirklich sexy! und ja, diesen job kann nicht jeder machen, weil es natürlich umso mehr ein harter job ist. morgens um neun los und nicht selten erst abends um 20 uhr wieder zu hause.

ich schließe diesen bericht hier mal.

in diesem sinne

war es ein super sexy tag!

euer doni

crap or scrap?

geschrieben von donjermas | 16 Jul, 2008

nein, crap sicher nicht.

aber geschmackssache. kunst liegt ja ebenso wie die schönheit im auge des betrachters. über motive will ich mich nicht streiten, aber das system von collagenartigen bildern hat was. ein paar anregungen für photoshop. zum üben. zum basteln. mal die filtergalerien wieder mehr ausreizen, etwas mehr mit den ebenen arbeiten und die digicam ordentlich benutzen.

scrappen nennt sich das. habe das motiv zum verlinken herausgesucht, weil es was stylisches hat. die pappe unten mit dem abriss, das leicht geknitterte linienpapier und natürlich die coole idee, die teppichfransen um den knitterschriftzug zu legen.

wie das geht würde ich gerne wissen. mit photoshop sicher auch machbar. die pappe basteln würde schon gehen. aber aufwendig. in die papiertonne klettern, nach geeignetem material suchen? naja immerhin stinkts in der papiertonne nicht so wie in der biotonne. aber wie dann ins rechte licht setzen? wortwörtlich. denn meine fotoausrüstung begrenzt sich auf meine digicam. auch wenn ich seit ca. 3,5 jahren über 11.000 fotos mit ihr gemacht habe, fehlt es an ausrüstung.

ich helfe mir selbst mit zeichenblockpapier im A3-format aus. zusammengeklebt, wenns sein muss. wenns gut geklebt ist, kann man die "nahtstellen" in photoshop ganz easy retuschieren. aber es hilft definitiv für die beleuchtung. macht das ausschneiden des motives in PS später einfacher und somit die weiterverarbeitung. für andere hintergründe wirds dann schwer. da muss ich dann immer wieder die schreibtischlampe hin und her schleppen, wenn ich irgendwo in der bude was ablichten will.

holzmaserung als hintergrund? klar, aber wie? das komplett in PS zu erstellen geht über meine fähigkeiten hinaus.

aber dieses scrappen scheint da ja ganz einfach in der umsetzung zu sein, was das angeht. es sei denn...

es sei denn, sie haben alle PS CS3 extd. - wobei illustrator ja eher das programm der wahl wäre - und sind könner. naja übung wird auch dabei dazugehören. aber ich vermute nicht, dass die ganzen designs so vom himmel fallen. irgendwer muss die ja machen. die bilder wirken dann aber so, als wären es verschiedene elemente, die wie bei einer collage zusammengefügt und aufeinander gelegt werden.

ich bin ja schon stolz auf meinen neuen header meines blogs. selbst gemacht. hat aber schon ne weile gedauert. als grundlage hat mir etwas packpapier aus einem päckchen gedient. bevor es im müll landete, landete es als digitales bild auf meiner festplatte. und da wars wieder, das problem mit der belichtung von solch großen dingen. die lösung dabei war dann doch simpler: keine schatten drauf fallen lassen - außer denen der falten und knicke - und ohne blitz direkt unter eine lampe ablichten, damit es so wird, wie ich es haben wollte. natürlich voll drauf, so dass nur das papier drauf war.

aber wie lief das mit dem pappstreifen auf dem carpet alpha und dem linienpapier? hm...

mal sehen, was ich raus bekommen kann.

so long,

euer doni 

daneben leben

geschrieben von donjermas | 8 Jul, 2008

ich wusste gar nicht, dass solche coole machwerke in buchform existieren.

vielleicht sollte ich dieses geschenk - danke an meine tante, die sich von meinem wunsch nach einem kommunikationsdesignstudiums zu diesem geschenk hinreißen ließ - zum anlass nehmen, einige dinge in meinem leben neu zu überdenken und endlich in eine klare ordnung zu bringen, so dass sich zwischen wunsch und vernunft das herauskristalisiert, was ich gerne später als "meine arbeit" definieren kann.

zunächst aber zum eigentlich geschenk. dem bilderbuch.

bereits das format und das cover haben mich sofort überzeugt. es wirkt urban, was aber wohl an dem wohntempel auf der rechten coverhälfte zu verdanken ist, und hat in meinen augen etwas kultiges. das mag zum einen mit dem inhalt zutun haben. die bilder zeigen deutsche städte und orte. kleine ausschnitte aus diesen städten und orten. sie sind, nun ja, zeitzeugen ist das falsche wort, aber diese bilder spiegeln das wieder, zu was die menschen sie gemacht haben. unfreiwillig zumeist. aber aus einem blinkwinkel, der zumindest eines nach oben gezogenen mundwinkels nicht entbehren lässt.
 
es sind bilder aus städten von amüsanter werbung, die reaktionen und gedanken beschwört, die sicherlich nicht geplant waren. das ein oder andere mal wird vom photograf auch mit einem konträren bild oder einer schmunzelnden bemerkung auf den missstand oder die ironie der szene hingewiesen.
die bilder haben aber auch gemeinsam, dass sie durchweg nicht bilder aus fußgängerzonen mit nobel ausgestatteten schaufenstern sind, sondern eher aus vierteln, die an stadträndern und in der nähe von industriegebieten zu liegen scheinen. viertel, in denen einst ein reges treiben zu finden war. wo verlassene oder heruntergekommene rote backsteinfabrigen stehen, von denen die farbe der alten firmenlogs abblättern. in sichtweite mit wohnblocks, die in den himmel ragen. wo verkachelte und verklinkerte imbisstuben stehen, welche so aussehen, als wären sie schon lange geschlossen, weil die arbeiter ausbleiben, die hier in der mittagspause ihren mantateller bestellten.
es sind also eher die schattenseiten. die hinteren ecken, wo eigentlich niemand gern wohnt, weil das viertel unansehnlich ist.
 
auf jeden fall ist es ein buch, welches meiner gedanklichen querdenkerei und meiner art von geisteskreativität entspricht. ich entspreche der zielgruppe würde es wirtschaftlich ausgedrück heißen.
und die gedanken, die dieses geschenk in mir ausgelöst hat, gehen in die richtung, die denen der erschaffer solcher werke ähnlich zu sein scheinen. vor allem was den willen angeht. den willen, das zu tun, was einem spaß macht und sich darin zu verwirkilchen. künstler? vielleicht. vielleicht aber auch einfach nur aufmerksame beobachter, die in ihrem gedankenuniversum hinter die dinge schauen, sie im kopf zu neuen bildern zusammenfügen, sie mit worten untermalen und dann veröffentlichen. dazu muss man kein künstler sein. dazu braucht man entweder das internet oder aber einen verlag. ein verlag, welcher ebenso glaubt, dass sich solche bücher in ausreichender stückmenge auf dem buchmarkt absetzen lässt, dass es sich für den verlag so sehr lohnt, dass er genug gewinn einstreicht. so viel gewinn, dass der verlagscheff sogar bereit ist, dem autor einen ausreichenden scheck als bezahlung ausstellen kann.

wenn ich mich in ein büro setze - in dem mehrere schreibtische mit computern, kopier-, faxgeräten und sichtwänden stehen - dann kann ich das auch "meine arbeit" nennen. sie kann mir auch spaß machen. denn auch wenn der stellenmarkt in scherben liegt, so sucht man sich doch in der regel einen job, der den eigenen wünschen und der vorbildung entspricht. und wenn dies gegeben ist, mag der neue job sicher auch spaß machen. aber auf dauer anträge ausfüllen, bestellungen in SAP eingeben, rechnungen ausdrucken und sich am telefon von kunden über schlechte qualität der eigenen produkte belehren lassen? naja... wenn die kollegen nett sind, man auf betriebsfeiern sogar mit dem cheff über fußball oder einen guten film reden kann, dann wird auch eine solche arbeit spaß machen. dann stimmt das betriebsklima, wie man so schön sagt. ich habe es aber auch anders kennen gelernt.

und nun sitze ich da und grübel über mich, mein leben, meinen webblog, meine gedanken und über das nach, was ich eigentlich von mir selbst erwarte. selbstverwirklichung kam mir dabei in den sinn. und das ich das nicht in einem schreibtischsessel vor einer mahagonitischplatte im büro eines leitenden angestellten tun kann. aber wie stelle ich es sonst an?

das ist die frage, die bleibt.

 

das buch
 

kick off

geschrieben von donjermas | 4 Jan, 2008

oh du hektische, oh du improvisierende, kick off zeit!

in der firma steht das kick off meeting 2008 an. sämtliche außendienstler national und international sind geladen, sämtliche - den adm's zumutbaren - hotels sind ausgebucht. es gibt lecker essen, getränke, vorstellung von neuen produkten der produktmanager oder auch nur deren ideen für neue produkte, auch spaß und spiel kommen an diesem wochenende nicht zu kurz. das abendprogramm wird wohl auch feucht fröhlich ablaufen. nahezu alle vertriebs- verkaufs- und marketingabteilungen sind geladen. im marketing bin ich ja auch.

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kundennummer für studenten?

geschrieben von donjermas | 28 Dez, 2007

das ich das letzte mal auf dem arbeitsamt bei der agentur für arbeit war, ist ja schon eine weile her. seit dem das nicht mehr arbeitsamt heißt, gibt's da auch kundennummern. ich hab jetzt auch eine. aber die verrate ich nicht! nicht das noch jemand auf meine kundennummer ein jahres-arbeitslos kauft!

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scheiße

geschrieben von donjermas | 10 Dez, 2007

echte scheiße.

ich hab heut an der arbeit gesagt bekommen, dass ich aller voraussicht nach, nicht übernommen werde.

meine lustige art, oder wohl eher meine kindische art, gepaart mit kreativität, die sich in blöden sprüchen äußert, hat maßgeblich dazu beigetragen.
sagt jedenfalls die perso.
dazu sein erwähnt, dass ich mit blöden sprüchen nichts böses sage. einfach nur blödsinn halt. auf nette art hab ich gesagt bekommen: der nervige herr glos. tja...

was soll ich sagen? ich kann leider nur zustimmen. nur, wie soll ich gegen mein wesen, gegen genau das, was mich ausmacht, was unternehmen? ich hab halt immer gute laune.

jetzt sieht es aber so aus, dass ich nach der ausbildung drei monate noch da bleiben kann, um einige dinge zu regeln. zum beispiel meine wohnung, internet und telefon zu kündigen. aber es ist auch die chance, mich in diesen armseelig wenigen wochen vielleicht doch zu ändern.
aber wie ich das schaffen soll, weiß ich nicht. ich versuche das seit jahren. und ich weiß, dass meine art für vielerlei dinge der grund ist. aber genauso könnte man verlangen, von homer spimpson nicht mehr dumm und trottelig zu sein. wer würde homer dann noch mögen? ich nicht.
ich würde mich selbst auch nicht mehr mögen. schwere entscheidung oder besser, schweres los. denn wie gesagt: ich weiß nicht, was ich gegen mich selbst tun soll/kann.

wenn ich es schaffe, bin ich nicht mehr ich. das würde bedeuten, dass ich mit der zeit nicht zufrieden sein kann, in diesem job. zumal es eigentilch eine abteilung ist, die echt arge probleme hat.

der technische kundendienst. kurz: sas. service after sales.
die kacke ist bei den leuten schon vor 2,5 jahren am dampfen gewesen. die angestellten sollten das rausreißen, was alles schief lief. aber deren problem ist einfach, dass sie die probleme nur behandeln, aber nicht beheben können. denn die probleme, mit denen man in der abteilung zu kämpfen hat, sind die folgen von entscheidungen, welche die leute dort nicht beeinflussen können.
eigentlich sind das ja perfekte voraussetzungen, mich zu verändern. wenn ich es schaffe, hab ich vielleicht glück, und werde dort doch übernommen. dagegen hätte ich nichts. besser als arbeitslos zu sein. denn irgendwie glaube ich nicht daran, nächstes jahr kurzfristig noch was vernünftiges zu finden. unversucht werde ich es dennoch nicht lassen. wäre schließlich ein fataler fehler.


ich werd sehen, was bei der sache raus kommt. hoffentlich für's erste eine übernahme.

man sieht sich.

excel(sor)

geschrieben von donjermas | 1 Dez, 2007

ich hab grad glatt vergessen, was ich schreiben wolle.

vorweg: fehler jeglicher art gehören dem besitzer und sind gewollt!!!

äh, dann noch: ich bin immer noch betrunken. und der rechner, an dem ich grade sitze, zeigt mir, dass es angeblich 7:12 uhr ist. ist es aber nicht. es ist 9:13 uhr. jedenfalls war es das, bevor ich vor 5 minuten kurz eine zwangspause beim schreiben einlegen musste.

schneider macht weider... (schlechter reim, ich weiß...)

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die prüfung teil 2 + ende

geschrieben von donjermas | 21 Nov, 2007
*goooooonnnggggg* *fanfahrengetöse*
hier ist das erste deutsche fernsehen mit der tagesschau.
es ist voll spät!
guten abend meine damen und herren.
tarifverhandlungen.
die deutsche bahn nährt sich den vorschlägen der gdl... bla bla laber bla!
viel interessanter war es gestern in oberursel!
endlich der zweite und dritte teil meiner schriftlichen prüfung! endlich? ja endlich den kram hinter mich bringen und nich an die lösungen denken! im vergleich zu montag teil 1 geschäftsprozesse gab's gestern teil 2 wirtschaft und soziales und gleich hinterher noch buchführung und kosten-leistung-rechnung.
im dritten teil waren beide themen igitt. aber was soll man machen? der bab kam natürlich dran, und ich hab schlagartig das geringe wissen über ihn verloren, als die tabelle vor mir lag. egal. ging dann doch irgendwie.
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die prüfung teil 1

geschrieben von donjermas | 19 Nov, 2007
brain!
aber wie sau!
letzte nacht kein auge zugetan. schlafen ging nicht. zu aufgeregt, nervös, hibbelig, achwasweißichwasnochalles, usw.... dafür die halbe nacht mit meinen wow-guild-members im ts abgehangen.
wie auch immer. der wecker war heute morgen mal überflüssiger als sonst. denn ich war schon wach. er hat mich nicht daran erinnert, aufzustehen, sondern im gegenteil. er hat mich daran erinnert, dass ich mich beim klingeln normalerweise noch mal für eine halbe stunde rum drehe. brauchte ich heute nicht.
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...und seine prüfungen

geschrieben von donjermas | 15 Nov, 2007
so langsam geht mir doch die muffe.
vermutlich bin ich einer der wenigen, bei denen das erst jetzt, bzw. am montag/dienstag eingesetzt hat. eigentlich ging der ärger ja schon letzte woche freitag los.
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das leben...

geschrieben von donjermas | 12 Nov, 2007

...hält für jeden eine prüfung bereit. eigentlich ist das leben eine prüfung. irgendwelche prüfungen sind ja dauernd.
meine nächste ist die abschlussprüfung zum staatlich anerkannten industriekaufmann. quasi. die schriftilchen prüfungen sind am 19. und 20. november. also genau heute in einer woche.

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u-form und andere u-narten

geschrieben von donjermas | 20 Aug, 2007

stressiger stress stresst ganz schön. prüfungsstress hab ich. eigentlich nur ein bisschen. denn so einen stress mach ich mir gar nicht. viel mehr ärgere ich mich, dass arme azubis von ihrem hart erarbeiteten gehalt (gehalt würde ich sogar klein schreiben, hielte ich mich in diesem block an die groß-/kleinschreibung!!!) auch noch ordentlich was berappen müssen, wollen sie sich einige ältere ihk-prüfungen zu übungszwecken besorgen!

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bücherbände und formelsammlungen

geschrieben von donjermas | 14 Aug, 2007
wisst ihr noch? bücher und zahlen? 3 cm hoch war der stapel. und zum größten teil waren es einzeln zu bearbeitende blätter. den ganzen tag über 4 wochen lang. in der buchhaltung.
jetzt bin ich im einkauf und nun kam doch grad einer der ehemaligen azubis um die ecke. einen fast 10 mal so dicken stapel unterm arm. ohne witz! bei rechnungen mach ich keine späße mehr.
bebilder geht's unter weiter weiter...

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bücher und zahlen

geschrieben von donjermas | 6 Aug, 2007

herrlich! ich bin frei!
bücher und andere zahlen hab ich hinter mir gelassen! um die verwirrung zu lichten: ich war in der buchhaltung. über 2 monate. wären nicht 2 wochen urlaub dazwischen gewesen, wäre ich tot. an staub im archiv erstickt, an langweile unterm schreibtisch gestorben, vor lauter hoffnung auf arbeit am platz verhungert... es gibt unzählige möglichkeiten.

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wow – server down

geschrieben von donjermas | 25 Jul, 2007

als alter wow spieler kennt man das ja. Server down. ausnahmsweise mal nicht während der wartungsarbeiten. ärgerlich. Man weiß dann in der zeit aber auch rein gar nichts mit sich anzufangen. netzwerktechnik halt.

auch an der arbeit. Was tun, wenn der server zusammenbricht, inklusive outlook, internet, sap, den serverlaufwerken mit allen dateien, die man zum arbeiten braucht? nichts. was soll man… was kann man auch tun? nicht viel jedenfalls, wenn man auch im normalen tagesbetrieb kaum etwas zu tun hat. also warten. warten bin ich ja wegen des geübten nichts-tuns gewohnt. man lernt halt mit der untätigkeit zu leben. ich freu mich jeden tag auf die mittagspause. dann arbeitet wenigstens mein magen.

ansonsten wäre eigentlich wow eine nette abwechslung. während der arbeit als chinafarmer unterwegs. Vielleicht melde ich das als nebenjob an. chuck norris kann sich warm anziehen, denn ich schaffe zwei 8-stunden-jobs zeitgleich!